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Das Y-Chromosom hat in den letzten 300 Millionen Jahren hunderte Gene verloren. Für manche Genetiker ein Indiz dafür, dass es eines Tages endgültig verschwinden wird. Forscher geben nun Entwarnung: Y wird bleiben.

1,4 Milliarden Euro für IST Austria

Das Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ) erhält eine langfristige Finanzierungszusage von Bund und Land in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. In den Jahren zwischen 2017 und 2026 stellt der Bund dem Institut in Summe maximal 990 Millionen Euro zur Verfügung, das Land 368 Millionen.

Exotische Wasserwelt im All

Astronomen haben mit Hilfe des Weltraumteleskops "Hubble" einen neuen Planetentypus untersucht: Der Wasserplanet GJ 1214b kreist um eine Sonne im Sternbild Schlangenträger, etwa 40 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er hüllt sich in eine dichte Dampfatmosphäre.

Wenn Tintenfische fliegen

Auch Kalmare sind des Fliegens mächtig, zumindest für kurze Strecken. Neue Untersuchungen an Weichtieren zeigen: Möglicherweise ist der Flugmodus ein Energiesparmodus.

Fukushima: Entsorgung kommt kaum voran

Fast ein Jahr nach der schweren Tsunami-Katastrophe und dem dadurch ausgelösten Atomunglück in Japan sind nach Regierungsangaben erst fünf Prozent des Schutts weggeräumt.

Amphibien ohne Beine und Schwanz entdeckt

Sie sind beinlos, uralt und etwas eklig: Erstmals seit Jahrzehnten haben Forscher eine neue Familie von Amphibien entdeckt. Die Mitglieder der Tierfamilie namens Chikilidae werden nach Forscherangaben 14 bis 23 Zentimeter lang und sehen aus wie Regenwürmer, obwohl sie wie Frösche zu den Amphibien gehören.

Elefanten: Sozial seit sieben Millionen Jahren

Versteinerte Elefantenspuren zeigen: Die Rüsseltiere waren bereits im Miozän - also vor sieben Millionen Jahren - in Familienverbänden unterwegs. Selbst Schlangen sind nicht so asozial wie bisher gedacht, auch sie treten bisweilen in Gruppen auf.

Ein Roboter soll Fischschwärme anführen

Fische zählen zu den ersten Opfern, wenn wieder einmal ein Öltanker auseinanderbricht oder eine Ölplattform explodiert. Italienische Forscher arbeiten an einer gewagten Methode, ihnen zu helfen: Roboterfische, die sich an die Spitze von Fischschwärmen setzen und sie aus der Gefahrenzone leiten.

Wie Wanzen ihren Wirt finden

Forscher der Universität Wien untersuchen derzeit jene blutsaugenden Raubwanzen, die Überträger der vor allem in Lateinamerika verbreiteten Chagas-Krankeit sind. Die Wissenschaftler wollen vor allem herausfinden, wie die Wanzen zu ihrem Wirt finden und welche Sinnesorgane sie dafür verwenden.

Mädchenspiele können Gesundheit gefährden

Wenn Buben mit Puppen und Mädchen Indianer spielen, dann drehen sie nicht nur geläufige Stereotype um, sondern setzen damit auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Denn sie bekommen von ihrer Umgebung so viel negatives Feedback, dass sich das massiv auf ihr Selbstbewusstsein auswirken kann.

Auch Kinder politischer Häftlinge leiden

Die DDR-Staatssicherheit kam zumeist ohne Vorwarnung. Die Mutter oder der Vater verschwanden für Jahre im Gefängnis, Kontakt hing vom "Wohlwollen" der Behörden ab. Solche Erfahrungen können sich zu einem Trauma entwickeln, das auch Jahre später noch das Leben der Kinder beeinflusst.

Eine Formel für die Schönheit

Neurowissenschaftler und Psychologen versuchen die Vermessung des Schönen. Wohlklingende Kompositionen folgen laut einer Studie statistischen Mustern, die vor 40 Jahren entdeckt wurden: in der Fraktalforschung.

Verhaltensforscher lobt Fairness unter Tieren

Fairness und Mitgefühl gibt es auch unter Tieren. Das zeigte ein bekannter Verhaltensforscher anhand von Videos. Er stellte auch dar, dass Elefanten sich im Spiegel erkennen können. Sein Vortrag beendet die weltgrößte interdisziplinäre Forscherkonferenz in Vancouver.

Spiegel lindert Phantomschmerzen

Die "Spiegeltherapie" hilft Patienten nach der Amputationen von Gliedmaßen: Sie verringert chronische Phantomschmerzen, wie ein Forscherteam der MedUni Wien herausgefunden hat.

30.000 Jahre alte Pflanze "wiederbelebt"

In einem Eichhörnchenbau im ewigen Eis von Sibirien haben Forscher eine große Ansammlung von Pflanzensamen gefunden. Nach anfänglichen Misserfolgen gelang ihnen mit Samen eines Leimkrauts der Durchbruch: Die Pflanze trieb nach 30.000 Jahren Wurzeln und erblühte sogar.

Schon Babys können gezielt handeln

Das Gehirn von Babys ist früher als bisher bekannt weit genug entwickelt, um Handlungen gezielt zu steuern, berichten deutsche Forscher. Sie verfolgten die Augenbewegungen von Säuglingen, mit denen diese einen Computer steuerten.

Eine Milliarde Euro für das IST Austria?

Das Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ) soll eine langfristige Finanzierungszusage für die Jahre 2017 bis 2026 erhalten. Wie "Der Standard" am Montag berichtet, stellen Bund und Land Niederösterreich in diesem Zeitraum rund eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Künstlicher Hamburger in Reichweite

Noch in diesem Jahr könnte er der Öffentlichkeit vorgestellt werden: der erste Hamburger, der komplett im Labor hergestellt wurde. Niederländische Forscher verwenden dazu künstliches Muskelgewebe, das auf Stammzellen von Kühen beruht.

Historiker Imanuel Geiss gestorben

Der Historiker Imanuel Geiss ist in der Nacht zum Montag in Bremen im Alter von 81 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Einen Namen machte er sich früh in der Auseinandersetzung über die Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Ein Transistor so klein wie ein Atom

Einen Miniaturrekord melden Wissenschaftler in Australien: Sie haben aus einem einzelnen Atom einen funktionierenden Transistor hergestellt. Transistoren sind als Schalter und Verstärker von elektrischen Signalen die wichtigsten Komponenten von Computerchips.

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